Elos-Angerbach


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Über uns

Louise und Familie


Mein Heim liegt zwischen Wetterau und Vogelsberg.

Ranstadt ist ein kleiner Ort mit ca. 2.500 Einwohnern (die mich fast alle kennen).

Aber ich bin nicht alleine. Mit dabei ist Ronja, eine Rottweilerhündin, geboren am 28.02.2008. Wir sind ein gutes Team und streifen gern durch Haus und Hof.
Seit dem 05.09.2009 leben nun auch meine beiden Töchter, Abigail und Anastasia, bei mir.

Vorher habe ich viel Zeit mit Thelma verbracht. Thelma war auch eine Rottweilerhündin. Leider ist Thelma im Jahr 2008 sehr krank geworden und verstorben.

Meine Menscheneltern Familie Ulrich haben eine kleine Nachhilfe, die Lerndrachen. Hier muß ich den ganzen Tag arbeiten. Einer muß ja schließlich auf die Schüler acht geben. Die schätzen unsere Anwesenheit sehr. Eine Menge Streicheleinheiten sind der Lohn.





Ich bins, Mama Louise!


Ich bin ein Groß-Glatthaar-Elo der alten Linie!

Ich bin 54 cm groß und 28 kg schwer!

Als piebald-gescheckte (das sind meine vielen kleinen Flecken) Hündin bin ich eine echte Rarität!

Überhaupt darf man sich bei uns ELOS vom Angerbach nur Zuchthündin nennen, wenn man zum einen kerngesund ist (HD frei, Patellaluxation frei, Augenuntersuchung ohne Befund) und zum anderen einen Wesenstest besteht. Zusätzlich steht, wie bei anderen Hunden auch, noch die Zuchtbeurteilung an.

Das alles habe ich mit bravour hinter mir gelassen und zeige nun allen, was für eine fürsorgliche Mama ich bin.



Wie meine Familie zum ELO kam....

Mein Frauchen ist seit sie denken kann in Tiere vernarrt.
Aber einen besonderen Platz in ihrem Herzen haben Hunde und Pferde.
Sie hat vor mir schon viele Erfahrungen mit anderen Hunden gesammelt, bis sie zufällig zum ELO kam.
Im Jahr 2002 sah sie einen Bericht im Fernsehen und zwar bei PRO 7 den Haustiertest.
Hier wurden ELOS vorgestellt und erweckten ein deutliches Interesse bei meinem Frauchen, auch mein Herrchen fand diese Hunde knuddelig.
Zu diesem Zeitpunkt befand sich schon ein Hund in der Familie, nämlich Thelma, eine Rottweilerhündin, die meine Ziehmama werden sollte.
Mein Frauchen streckte also ihre Fühler aus und hatte gleich Kontakt zu dem ein oder anderen ELO-Züchter. Eine Züchterin war ihr besonders sympathisch und von dieser erfuhr sie dann vieles Wissenswertes über den ELO.
Schon immer wollte mein Frauchen zum Rottweiler, der ja bei vielen Menschen immer noch ein falsches Bild verkörpert, ein kuscheliges, liebes Fellmonster haben.
Nur eine Rasse mit geeignetem Charakterbild war nicht zu finden, denn ein Hüte- oder Herdenschutzhund kam nicht in Frage.
Da kam der ELO gerade richtig, denn hier hörten sich die in der Zucht angestrebten Charaktereigenschaften vorzüglich an:

  • ruhiges bis lebhaftes Temperament
  • belastbares Wesen
  • Distanzwahrung gegenüber Fremden
  • enge Bindung innerhalb der Familie
  • geringer Jagdtrieb
  • mittlerer Bewegungsdrang
  • neutrales Verhalten gegenüber Artgenossen, Menschen und anderen Tierarten
  • Ortstreue
  • hohe Gelehrigkeit


Also kam nach langen Gesprächen mit der Züchterin Steffi Niehus und nach langem Warten auf ihren nächsten Wurf ich in die Familie.

Meine Ziehmama Thelma und ich im Feld

Meine Ziehmama Thelma und ich im Feld



Meine Charakterstärke zeigte sich eigentlich sofort.
Denn Thelma fand mich anfänglich gar nicht soooo nett.
Ich aber blieb gelassen und freundlich und vor allem hartnäckig, denn ich brauchte sie in der Beschützer- und Mutterrolle.
Also versuchte ich immer wieder ihr meine Schmuser aufzudrücken und siehe da, nach einem Tag Abstand halten war klar, Thelma und ich würden für immer zusammenhalten wie Pech und Schwefel.

Thelma und ich als kleiner ELO


Sie brachte mir eigentlich alles Wichtige bei:

  • Das man z.B. nichts vom niedrigen Wohnzimmertisch klauen darf, auch wenn es noch so lecker riecht....OK, muss mich für den einen Ausrutscher mit Herrchens Chiliteller entschuldigen. Aber das war richtig lecker und ist mir auch verdammt gut bekommen!(weder Rülpsen, noch Pupsen, noch Durchfall....alles im grünen Bereich!)
  • Das man keine Schuhe klauen und annagen darf! –Schade, die riechen nämlich auch gut!
  • Das man nicht Pipi in die Wohnung macht...
  • Auch Stinki nicht...
  • Das man lieb auf die Familie warten soll, wenn sie mal kurz weg ist.
  • Das man in dieser Familie sehr viel darf, wenn man freundlich ist.
  • Das Menschen toll sind und andere Hunde nett sind. Vor allem, wenn man Thelma dabei hatte, denn sie war eine echte Persönlichkeit! Jeder Hund ordnete sich ihr kommentarlos unter. Frauchen sagt immer, dass Thelma eine richtige dominante Rüdin war. Aber bei ihr sind nie Streits eskaliert, irgendwie war jedem Hund klar: OK, Thelma ist der Chef, bzw. die Chefin!


Das war toll! So konnte ich lange Zeit sehr sorglos durchs Leben gehen.

Thelma und ich


Mit dabei, eigentlich ständiger Begleiter war unser Riesenschnauzerkumpel Varon, Thelmas bester Freund, denn die beiden waren fast gleich alt.
Oft waren wir zusammen zu sehen.
Thelma und Varon spielten sehr wild und grobmotorisch, sodass mein Frauchen und ihre Freundin das ein oder andere Mal von den beiden umgeholzt wurden.
Denn beim Spielen nahmen sie kaum noch ihre Umwelt war, hier zählte nur:
Wer war schneller! Thelma wollte immer die Schnellste sein und so musste Varon das ein oder andere Barthaar lassen, wenn er sich erdreistet hatte, Thelma zu überholen!
Leider musste Varon sehr früh von uns gehen und ich sende ihm hiermit liebe Grüße in den Hundehimmel.
Er hatte Epilepsie und eines Tages bekam er Anfall auf Anfall und so konnte man ihn nur noch von seinem Leid erlösen.
Oft hatte ihm Thelmas Anwesenheit und Ablenkung geholfen, um gar nicht erst einen Anfall zu bekommen, aber an diesem Tag wollte nichts mehr helfen.
Er hatte sich entschlossen zu gehen.
Thelma blieb noch eine Weile bei mir, war aber sehr schwer krank.
Hatte sie sich früher ständig verletzt und war so oft nicht in der Lage zu laufen, so war es jetzt viel schlimmer:
Eine akute Leber- und Bauchspeicheldrüsenentzündung musste therapiert werden, die Tierärzte tippten zeitweise auch auf Krebs.
Dank des unermüdlichen Einsatzes meines Frauchens, die Thelma selbst zu Hause an den Tropf legte, Thelma lag auf dem Sofa, der Tropf hing am Haken in der Decke über ihr und mein Frauchen verbrachte Stunden damit, sich vor dem Sofa zu platzieren, erholte sich Thelma.
Nach langem Kampf schien es so, als hätten wir gewonnen.
Thelma ging es besser, sie erholte sich zusehends. Ihr Leidensgewicht betrug zum Schluss nur noch 18 kg, was für einen Rottweiler gar nichts ist, aber sie nahm wieder kräftig zu und schaffte es dank Leber- und Pankreasdiät und ständiger humanmedizinischer Medikamente wieder auf stattliche 50 kg. Alle atmeten auf.

Doch dann im Jahr 2008, kurz nach dem Geburtstag meines Frauchens, war Thelma bereit, zu Varon zu gehen.
Am 2.Mai 2008 wollte sie früh am Morgen hinaus. Das war sehr ungewöhnlich, denn Thelma war Langschläferin und konnte 48 Stunden einhalten.
Als Frauchen zu ihr ging, lag sie apathisch mitten im Hof auf den kalten Steinen.
Da wussten wir: Es ist ernst!!!
Also ab in die Universitätsklinik und Laborergebnisse und Punktion abwarten.
Eine Notoperation wurde schnell eingeleitet, aber die Tierärzte konnten nichts mehr für sie tun! Der Darm war am Mageneingang komplett vom Magen abgerissen. Und damit nicht genug: Der gesamte Darm war geschwürdurchsetzt und perforationsbereit, sodass keine Hilfe mehr möglich war!
Thelma wurde noch in der Narkose auf dem Operationstisch erlöst!
Das war ein sehr großer Schock und Verlust für alle!
Ich selbst wollte kaum noch fressen und so entschlossen sich Herrchen und Frauchen einen neuen kleinen Rottweiler zu sich zu nehmen.

Ronja meine Freundin als kleiner Rotti



Sie nannten die Hündin Ronja und die Kleine wuchs mir gleich ans Herz.
Mit ihr zusammen konnte ich wieder fressen und spielen.
Dennoch vergeht kein Tag, an dem wir nicht an Thelma denken, denn sie war eine ganz spezielle Hundeseele.
Aber wir alle wissen, dass sie jetzt bei Varon ist und dass die beiden Grobmotoriker bestimmt den ein oder anderen im Hundehimmel umholzen...
Seitdem habe ich die Führungsrolle übernommen und wache über Haus und Hof und über die vielen Nachhilfekinder, die uns jeden Tag, außer an den Wochenenden, besuchen.
Mein Frauchen sagt oft, ich wäre zu schlau für die Welt und vielleicht ist das auch so.
Schon als kleiner Welpe in der Hundeschule machte es mir wenig Spaß, ständig Übungen zu wiederholen, die ich ja sowieso auf Anhieb ausführte.
LANGWEILIG!!!!

Ich bin so COOL


Ich bin übrigens nicht jedermanns Liebling!
Meine Familie ist mir wichtig und so konzentriere ich mich auf sie und würde z.B. niemals von einem Wildfremden Leckerchen annehmen!
Dazu sagte Frauchens Oma schon mal: „Komischer Hund!“, denn bei ihr nahm ich auch kein Leckerchen entgegen. So etwas hatte sie noch nicht erlebt!
So sind wir ELOS eben!
Auf den einen oder anderen mag dieses Verhalten manchmal sogar ignorant und arrogant wirken: Ich nenne es absolute Loyalität zum Familienrudel!
Heute lebe ich zusammen mit Ronja, der Rottweilerhündin und meinen beiden Erstgeborenen, Anastasia und Abigail bei Herrchen und Frauchen.
Ich habe eine sehr enge Bindung zu meinem Frauchen, sie ist meine Hauptbezugsperson.
Während ich bei ihr auf Zuruf sofort reagiere, überlege ich bei Herrchen erst, ob er es ernst meint! – auch elotypisch!

Hat Herrchen gerufen ?





Seit Frauchen mir in der Geburt so beigestanden hat, sind wir noch fester zusammengewachsen als sonst! Das Band zwischen uns ist einzigartig.
So bin ich froh, dass zwei meiner Kinder in der Familie bleiben durften!
Der Kreislauf des Lebens steht so nie still und wir freuen uns über den Junghundetrubel!!!

Im Garten eines Freundes


Abi

Abi

Anastasia

Abi & Ronja

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