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Deckrüden
Aladin vom Angerbach
Wurftag: 05.09.2009
Größe: 57 cm
Gewicht: 24,5 kg
HD A1
Patella: Grad 0
Augen: MPP - Iris (Erklärungen zur MPP unten!)
Aladin ist kein Träger der Mutation im MDR1-Gen
Bewertung:
Äußeres: sehr gut
Wesen: vorzüglich
Aladin ist ausgebildeter Therapiehund und ist mit Frauchen im Dienst bei alten Menschen! Aktuelles von diesem Klasse-Hund unter Erfahrungsberichte A - Aladin!!!
MEMBRANA PUPILLARIS PERSISTENZ (MPP)
Im embryonalen Entwicklungsstadium ist die Linse des Auges von einem Blutgefässnetz umgeben. Der vordere Anteil des Blutgefässnetzes wird Pupillarmembran (Membrana pupillaris) genannt.
Diese embryonalen Gefässnetze bilden sich in der Regel bis zum Zeitpunkt des Augenöffnens zurück. Findet diese Rückbildung nicht statt, bleiben Gewebereste auf der Iris oder auf der Linse, bzw. der Linsenkapsel zurück (persistierend: anhaltend, dauernd).
In den meisten Fällen sind die MPP sehr klein und verursachen keinerlei Beeinträchtigung. Je nach Position kann MPP jedoch auch zu einer Einschränkung der Sehfähigkeit führen.
Es gibt drei Formen der MPP:
MPP der Iris
Dies ist die leichteste Form der MPP und kommt häufig vor.
Hier betreffen die linienförmigen Gewebereste oder Gewebespangen nur die Iris.
Auch punktförmige Pigmentreste auf der vorderen Linsenfläche sind möglich.
MPP der Iris zur Linse
Bei ausgeprägteren Rückbildungsstörungen findet man Gewebsverbindungen,
die von der Iris zur Linse ziehen und dort Trübungen verursachen.
Es liegt eine mehr oder minder starke Sehbehinderung vor.
MPP der Iris zur Kornea (Hornhaut)
Hier finden sich Gewebsverbindungen von der Iris zur Hornhaut, die Trübungen verursachen.
Auch diese Form der MPP führt zu einer Einschränkung der Sehfähigkeit.
Die MPP bleibt unverändert.
Es kann sich um eine spontane oder erbliche Rückbildungsstörung handeln.
Der Vererbungsmodus ist noch unbekannt.